Ermittlung
Willkommen beim Verschwörungsdex. Der offiziellen Ermittlungsdatenbank für Fragen, die vermutlich niemand gestellt hat und die möglicherweise besser unbeantwortet geblieben wären.
Doch was ist der Verschwörungsdex überhaupt?
Das Prinzip ist ganz einfach:
Wir nehmen echte Fakten aus der Pokémon-Welt, suchen nach auffälligen Gemeinsamkeiten, merkwürdigen Zufällen und Dingen, die eigentlich überhaupt nichts miteinander zu tun haben sollten. Und daraus bauen wir eine Verschwörungstheorie. Dabei gilt: Es gibt IMMER einen Verdächtigen. Ob Pokémon, Professor, Unternehmen, Organisation oder eine Person, die einfach zur falschen Zeit am falschen Ort war: Irgendjemand war es.Die Beweislage:
Unsere Ermittlungen beginnen normalerweise mit tatsächlichen Informationen wie Pokédex-Einträge, Fundorte, Attacken, Fähigkeiten, Namen, Designs, Veröffentlichungsdaten, usw. Teilweise ist es auch irgendein anderes Detail, das verdächtig genug aussieht. Anschließend werden diese Informationen so lange miteinander verbunden, bis eine ausreichend semi-handfeste Theorie entsteht. Was genau „semi-handfest“ bedeutet, ist nicht abschließend geklärt. Das ist vermutlich besser so. Widersprechende Beweise werden selbstverständlich ebenfalls berücksichtigt. Sofern sie uns helfen. Für alles andere gilt §11.Handfestigkeit:
Nicht jede Verschwörung besitzt dieselbe Beweislage. Deshalb wird die Handfestigkeit einer Ermittlung individuell beurteilt. Die Bewertung basiert auf einem hochkomplexen wissenschaftlichen Verfahren bestehend aus: „Wie verdächtig sieht das aus?“ und „Wie lustig wäre es, wenn es stimmen würde?“ Die Ergebnisse sind damit mindestens genauso zuverlässig wie der Rest dieser Ermittlungen.TogedeNahrungs:
Nicht jede Theorie überlebt eine Untersuchung. Falls selbst der Verschwörungsdex zu dem Schluss kommt, dass eine Theorie zu wenig Beweise, zu wenig Zusammenhänge oder schlicht zu wenig Sinn besitzt, wird die Ermittlung gemäß §13 eingestellt. Sie wird damit zu einer TogedeNahrung. Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass die Theorie falsch ist. Sie ist lediglich momentan zu schlecht. Sollten später neue semi-handfeste Beweise auftauchen, kann das Verfahren jederzeit wieder aufgenommen werden.DLC:
Manchmal endet eine Ermittlung nicht mit dem eigentlichen Dex-Eintrag. Neue Beweise tauchen auf, weitere Verdächtige werden entdeckt oder jemand stellt eine Frage, deren Beantwortung wirtschaftlich viel sinnvoller in einem zusätzlichen Produkt wäre. In diesem Fall können weitere Ermittlungen als DLC veröffentlicht werden. Natürlich separat erhältlich. Bereits geleistete Zahlungen werden gemäß §5 selbstverständlich nicht zurückerstattet.Die Ermittlungsrichtlinien:
Für sämtliche Ermittlungen gelten die offiziellen Ermittlungsrichtlinien des Verschwörungsdex. Darin werden unter anderem Haftung, Beschwerden, Beweismaterial, Mitarbeiterrechte, Mitarbeiterpflichten und Reisen mithilfe von Hoopas Ringen geregelt. Die vollständige Kenntnis der Richtlinien wird vorausgesetzt. Unwissen schützt nicht. Bei Beschwerden gilt §4.Wie ernst ist das Ganze?
Gar nicht. Die Theorien des Verschwörungsdex dienen der Unterhaltung. Reale Pokémon-Fakten können als Grundlage verwendet werden. Die daraus konstruierten Zusammenhänge, Anschuldigungen und Schlussfolgerungen können dagegen vollständig erfunden, übertrieben oder schlicht absurd sein. Falls eine Theorie überraschenderweise tatsächlich stimmt: Das war selbstverständlich von Anfang an das Ergebnis unserer professionellen Ermittlungsarbeit. Falls sie falsch ist: Siehe §3.Die Ermittlungen beginnen!
Damit wären sämtliche notwendigen Grundlagen geklärt. Zumindest jene, die wir freiwillig bekannt geben.
Die erste reguläre Akte führt uns zurück ins Jahr 2006. Zu Phione. Zu Rotom. Zu einem Smartphone. Und zu einem Unternehmen, das sich schon bald als erster Verdächtiger des Verschwörungsdex herausstellen sollte. Apple. Weiter mit: Verschwörungsdex #001 – iPh(i)one